Die Rehabilitation
Nach dem Ersatz des erkrankten Gelenks durch eine Prothese folgt in der Regel eine Rehabilitation, kurz "Reha" genannt. Diese hat zum Ziel, Sie nach einem Knie- oder Hüftgelenkersatz, wieder fit für Ihr vorheriges, aktives Leben zu machen.
Bereits im Vorfeld der Operation sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, wie Sie diese Therapie durchführen möchten: Ob Sie einen stationären Aufenthalt in einer darauf ausgerichteten Klinik wünschen oder eine ambulante Reha bevorzugen. Bei letzterer Variante suchen Sie nur zu Ihren medizinischen Anwendungen die Reha-Institution auf und bleiben ansonsten in Ihrem vertrauten Umfeld.
Durch den Gelenkersatz und die anschließende Reha werden Sie Schritt für Schritt wieder in ein aktives Leben geführt.
Ob Sie eine ambulante oder eine stationäre Rehabilitation durchführen, richtet sich auch nach dem Schweregrad Ihrer körperlichen Beeinträchtigung bzw. der medizinischen Notwendigkeit.9 Es besteht die Möglichkeit, eine Reha-Maßnahme direkt im Anschluss an den Klinikaufenthalt in Anspruch zu nehmen. Diese Therapie nennt man Anschlussheilbehandlung. Dieser nahtlose Übergang von Akutversorgung in der Klinik und anschließender Rehabilitation ist jedoch nicht immer möglich. Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt auf Ihren Wunsch nach einer medizinischen Rehabilitation an. Er wird Ihnen bei Fragen zu diesem Thema ein kompetenter Ansprechpartner sein.