Optimale Betreuung durch permanente Überwachung

Wie bei jeder medikamentösen Behandlung kann es auch bei allen Anästhesieverfahren in seltenen Fällen zu Nebenwirkungen kommen. Um dies soweit wie irgend möglich auszuschließen, wird während der Operation der Anästhesist ständig an Ihrer Seite bzw. am Kopfende sein und Ihre Atmung sowie alle wichtigen Körperfunktionen überwachen. Viele Kliniken verfügen über ein hochmodernes computergesteuertes Überwachungssystem, das den Narkosearzt während der Operation mit Informationen versorgt. So kann er beispielsweise zu jedem Zeitpunkt erkennen, in welchem Schlafstadium Sie sich bei Vollnarkose befinden. Außerdem zeigt der Computer bei einer Vollnarkose an, wann und um wie viel die Narkose-Dosis erhöht werden muss. Diese genaue Überwachung bietet für Patienten den Vorteil, dass die Medikamente sparsam und sehr genau dosiert verabreicht werden können.

Sie können viel dazu beitragen, dass die Operation auch seelisch zu keiner großen Belastung für Sie wird: Nutzen Sie das Gespräch mit den Ärzten, um offene Fragen rund um die OP zu stellen und Ihre Ängste - sofern sie vorhanden sind - anzusprechen. So können Sie sich ein realistisches Bild von den Risiken des Eingriffs machen. Das Arztgespräch kann Ihnen dabei helfen, eventuelle Ängste abzubauen und sich auf das aktive Leben mit dem neuen Hüft- oder Kniegelenk zu freuen. Detaillierte Informationen rund um das Thema Anästhesie finden Sie auch auf der Internetseite des Berufsverbands der Anästhesisten (BDA).
http://www.neues-kniegelenk.de/vor-der-op/narkoseangst/betreuung.htm
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